Unser Gottesdienstkonzept ab Januar: In unserer Gemeinde bewegt sich etwas!

Unser Gottesdienstkonzept ab Januar: In unserer Gemeinde bewegt sich etwas!

von dbk

Wir gestalten Gemeinde lebendig, vielfältig und zukunftsfähig

In unserer Gemeinde bewegt sich etwas! Nach vielen Gesprächen, einer Umfrage vor den Sommerferien und wertvollen Rückmeldungen aus den Gottesdiensten und der Mehrgenerationenfreizeit wollen wir ab 2026 schrittweise mit einem neuen Gottesdienstkonzept starten. Es ist nicht nur eine notwendige Reaktion auf die Pfarrstellenreduzierung in unserer Gemeinde und auf die anstehende Entwidmung der Laaker Kirche, sondern ein weiterer Schritt auf unserem gemeinsamen Weg, Gemeinde lebendig, vielfältig und zukunftsfähig zu gestalten.

  1. Connect- Familiengottesdienst – Gott feiern – Glauben erleben

An den ersten Sonntagen im Monat wird weiterhin in der Regel ein Connect-Familiengottesdienst stattfinden. Diese Gottesdienste sind bewusst so gestaltet, dass sich insbesondere Familien und an Lebensthemen interessierte Menschen angesprochen fühlen – mit moderner Musik, Kinderprogramm, kreativen Elementen und einer alltagsnahen Botschaft. Diese Gottesdienste sind auch eine gute Möglichkeit, Freunde und Nachbarn einzuladen, die noch nicht so viel Kontakt zur Gemeinde gefunden haben.

  1. Gemeinde- Hauskreis – miteinander über die Bibel ins Gespräch kommen

An einem zweiten Sonntag im Monat laden wir i.d.R. ein zu einem neuen Format: dem Gemeinde- Hauskreis. Hier gibt es einen biblischen Impuls und eine fundierte Einführung in einen Text der Bibel – und dann Zeit zum Austausch in kleinen Gruppen. Es geht darum, Fragen zu stellen, Glauben zu teilen und voneinander zu lernen. Unser Wunsch ist, dass Glauben nicht nur gehört, sondern miteinander gelebt und durchdacht wird. Wir wollen, dass wir im Glauben sprachfähiger werden. Wer will, kann natürlich auch einfach nur zuhören.

 

  1. Ein lebendiger Prozess

Das neue Konzept ist kein fertiger Plan, sondern ein lebendiger Prozess. Weitere Ideen sind in den letzten Monaten entstanden – etwa ein Gottesdienst, der von unterschiedlichen Gemeindekreisen verantwortet werden kann. Wenn z.B. der Posaunenchor, die Hauskreise, Gemeindekreise, Gruppen einen eigenen Gottesdienst gestalten wollen, wäre dies ein guter Ort.

Oder auch ein Gottesdienst, der als Gemeindesonntag gestaltet wird, der also nicht nur auf eine Stunde Gottesdienst beschränkt ist, sondern Zeit gibt für viel Miteinander am Sonntag.

Was bleiben wird, sind wie bisher Gottesdienste, die Wert legen auf unsere Beziehung zu Gott, mit biblischer Grundlage, Liedern, Mitteilungen, Gebeten, Vaterunser und Segen.

Wir wollen den Weg gehen von einer Betreuungskirche hin zu einer Beteiligungskirche. Das passt zu uns und zu unserer evangelischen Tradition und zu unserer biblischen Grundlage.

Wir glauben: Gott führt uns – auch durch Zeiten des Wandels. Und wir dürfen gespannt sein, was aus diesem neuen Aufbruch wachsen wird. Wir laden euch herzlich ein, diesen Weg mitzugehen, mitzubeten, kritisch zu begleiten und mitzugestalten.

 

Kai Berger

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